Presse-Spiegel

Dezember 2010

Eva Kyselka live in der "Alten Feuerwache" zu Berlin

am 19. Dezember 2010

...Musikalisch unterstützt wurde Eva durch die kubanische Ausnahmepianistin Linett Carillo und von Andy Wieczorek, der mit Saxophon, Flöte, Bass und Backroundgesang für eine großartige Stimmung sorgte. Zusammen spielten sie Titel aus Evas Album "Der Dinge Sinn", aber auch Ostrock-Klassiker bildeten einen wesentlichen Bestandtteil des Programms.

Dass Eva Meisterin ihres Fachs ist, beweist sie bei jedem einzelnen Titel. Mit einer unglaublichen Präsenz ihrer Stimme dringen ihre Titel direkt unter die Haut. Unterstützung holte sie sich auch von Norbert "Nobse" Schultz am Klavier. Eine Hommage an die früheren Zeiten des gemeinsamen Musikmachens. Diesen Abend standen sie nun seit zwanzig Jahren erstmals wieder zusammen auf der Bühne.
Norbert sorgte auch für den kabarettistischen Teil des Abends. ... Im Publikum blieb dabei kein Auge trocken.

Insgesamt konnte das recht zahlreich erschienene Publikum einen wunderbaren und abwechslungsreichen Abend mit einer großartigen Eva Kyselka und ebenso großartigen Künstlern an ihrer Seite erleben ...

(Text: André Serfas)

(vollständiger Live-Bericht mit Fotos unter www.deutsche-mugge.de )

 

vom 14.9.2010

Lebensphilosophie in Liedern

Eva Kyselka begeistert in Gortz mit eigenen Songs und Ostrock

Die alte Dorfschule in Gortz war am Sonntagnachmittag Schauplatz eines wunderbaren Konzerts mit der Sängerin Eva Kyselka. Die bekannte Liedermacherin mit der unwahrscheinlich wandelbaren, rockigen Stimme überzeugte mit Titeln von fragiler Schönheit wie beispielsweise "Der Dinge Sinn": "Ein leiser Ruf, ein fremder Duft, ein Blatt im Wind / der Dinge Sinn liegt in uns verborgen".

Lieder wie diese enthalten eine ganze Lebensphilosophie, die besagt: Lebe das Leben in jedem Augenblick, bewusst und intensiv. Und natürlich ist auch bei Kyselka die Liebe ein Thema. Vor allem die schwierige, wie in dem Song "Die Stille". (...)

Eva Kyselka ist nicht allein nach Gortz gekommen. Die Pianistin Linnett Carrillo begleitet sie auf dem Blüthner-Flügel, der bei dem Konzert zum ersten Mal in der Alten Dorfschule erklingt. Das Instrument ist schon sehr alt und hat viel erlebt. Aber Carrillo, die in Havanna klassische Musik studiert hat, gelingt es virtuos, den wunderbaren Klang des Flügels zum Funkeln zu bringen. Besonders mit ihrer ausgesprochen lebendigen Eigenkomposition demonstriert sie die Vielseitigkeit des Instruments, das auch in ekstatischen Passagen klangrein reagiert.

Der Dritte im Bunde ist Andy Wieczorek. Er hat zwei Saxophone und eine Flöte dabei. Sein einfühlsames Spiel unterstreicht markant die Interpretationen der Kyselka und verleiht ihnen einen aufregenden Sound. Wieczorek ist ein Multitalent. Außer Saxophon und Flöte spielt er Gitarre, Mandoline, Banjo, Dudelsack und Klarinette. (...)

Davon konnten sich die etwa 60 Zuhörer im zweiten Teil des Konzerts überzeugen, als Kyselka Ostrockklassiker vorträgt wie den Titel "Als ich fort ging" - traumschön begleitet Andy Wieczorek die Sängerin auf der Flöte. Die Zuhörer sind begeistert. (...)

(Text: Ann Brünink)

 

Berlin, August 2010

Konzert im Garten

Rockige und besinnliche Töne mit Eva Kyselka

"Oleg Rovner, ein international bekannter Musiker, und Linnett Carrillo, eine junge, ganz hervorragende Pianistin aus Kuba, begleiteten Eva Kyselka bei ihrem Konzert beim Sommerfest des Quasi-Kunstvereins im Garten des Kunsthauses Flora. Ein heißer Juliabend inmitten der aufgeregten Zeit der Fußball-WM. Ein Abend für die Seele, das Erleben von Kunst als Genuss. Evas Interpretation von Ostrockklassikern kam beim Publikum an. Dabei ist das bei großen Hits wie 'Dass ich eine Schneeflocke wär', 'Als ich fortging' oder 'Nach Süden', bei denen dem Zuhörer das Original im Ohr ist, gar nicht so einfach. Veronika Fischer, Dirk Michaelis oder Werther Lohse sind in der Erinnerung an diese Songs einfach präsent. Doch bei Evas Cover-Versionen kommt halt noch das gewisse Etwas dazu - ihre ganz besondere Art der Interpretation mit viel Gefühl und Seele. Mit viel Beifall wurden auch Songs ihrer eigenen CD 'Der Dinge Sinn' aufgenommen. Die Begleitung durch die beiden hervorragenden Musiker tat das Übrige. Ein gelungener Sommerabend ..."

(Text: I. Dittmann)

 

 

vom 13.11.2008

Alles im roten Bereich

"Popmusikalisch interessierten Ex-DDRlern muss Eva Kyselka nicht vorgestellt werden. Seit rund dreißig Jahren ist sie in der Szene unterwegs, solo oder als Sängerin in verschiedenen Bands. Ein Zeitungsartikel von 1982 lobt ihre Live-Interpretationen von Patti-Smith-, Helen- Schneider- und Carol-King- Songs. Was sie aber vor allem prägte, ist der so genannte Ostrock – der oft durch chansonhafte Texte auffiel und somit gut zu Evas Soloprojekten passt. Ihr Programm „Eva sieht rot“ bietet von allem etwas: Lieder aus dem aktuellen Album „Der Dinge Sinn“, aber auch freiheitsträumerische Ostrockperlen wie „Nach Süden“. Der rote Faden ist also die Rückschau auf einen künstlerischen Werdegang, der weitgehend in planwirtschaftlich verbretterten Zeiten stattfand. Ein guter Grund, rotzusehen, wie einige Anekdoten belegen. Die kraftvolle Lady in Red wird von hervorragenden Musikern internationaler Herkunft begleitet: Cellist Sony Thet stammt aus Kambodscha, Pianistin Linnett Carillo aus Kuba. ..."

(Text: Norbert Tefelski)

 

Das Berlin-Magazin Nr. 24/2008

"Wenn sich die Blätter verfärben, draußen der Regen plätschert und der Winter vor der Tür steht, ist meist auch die Stimmung voll von Melancholie und dem Bedürfnis nach Besinnlichkeit.

Die Sängerin und Songschreiberin Eva Kyselka versteht es, diesem Gefühl Ausdruck zu geben. Mit ihrer warmen, kraftvollen Stimme singt sie eigene Lieder, wenig bekannte Balladen ostdeutscher Rockbands und auch Zeitgenössisches. Begleitet wird die stille Diva von Sonny Thet an Cello und Percussion sowie Linnett Carrillo am Flügel."

 

Ausgabe 4 / 2008

"... Seit 2008 arbeitet Eva überwiegend wieder im Trio, neuerdings mit dem international bekannten kambodschanischen Cellisten Sonny Thet, Gründer der legendären Weltmusikband Bayon, und der jungen kubanischen Pianistin Linnett Carrillo, die vor allem in der Berliner Latin-Music-Szene als große Neuentdeckung gefeiert wird. Mit ihrem neuen Trioprogramm "Eva sieht rot" gelingt Eva Kyselka erneut der Spagat zwischen der fragilen Intimität urbaner Melancholie und aufbauendem Optimismus, gehüllt in spannende Arrangements aus Cello und Klavier, getragen vom aufregend changierenden Timbre der Berliner Sängerin und Songwriterin. Musik, die zum Eintauchen, Träumen und Abheben einlädt."


CD-Rezension: "Evas Karriere begann im Osten, das ist kein Geheimnis, nein, sie pflegt auch noch ihre Wurzeln. Das ist gut so, denn ihre neue CD beweist einmal wieder, Musik ist grenzüberschreitend, aber doch verwurzelt. Ihre musikalische Laufbahn ist Quelle ihrer Kreativität, sie hat etwas zu sagen. Evas Einstellung und ihre Künstler-Person sind Initiatoren dieser rhythmisch-melancholischen Zusammenstellung aussagekräftiger Pop-Songs. Musikalisch handwerklich ausgereift und abgestimmt produziert. Das fehlt oft in der Pop-Musik! Der Fan-Bereich sollte sich unbedingt ausdehnen. Diese Scheibe könnte den Anlass geben!"

 

Ausgabe Dezember 2007

Der Dinge Sinn

Die Sängerin Eva Kyselka widmet ihr neues Album ihrem langjährigen Produzenten Mathias Schramm

„Ein leiser Ruf, ein fremder Duft, ein Blatt im Wind / der Dinge Sinn liegt in uns verborgen“ heißt es im Titelsong des neuen Albums von Eva Kyselka - einer wunderbar schwebenden, hitverdächtigen und zeitlosen Ballade. Sie wurde wie weitere neun von zwölf Stücken produziert vom erst vor kurzem verstorbenen Musiker Mathias Schramm, dem die Sängerin diese CD gewidmet hat. ... Die Kyselka besitzt eine starke Stimme. Sie kann in der Höhe strahlen, sich von hell bis dunkel färben und in die tiefste Tiefe tauchen. Dennoch ist die gestandene Schöne mit den dunklen Augen und langen Haaren, die an ihre früheren Erfolge auch im Zuge der lang anhaltenden „Ostalgiewelle“ nie anknüpfte, eine Art Geheimtipp. ...

Sie hat viele ambitionierte Projekte angeschoben in ihrer Karriere, beachtete und angenommene wie versandete. ... Im vergangenen Jahr schrieb der Poet Michael Sellin in Evas Auftrag eine schöne Nachdichtung zum Welthit „One of us“ von Joan Osborne. Dieser Song in neuem Arrangement, produziert bei Blue Orange Musik Berlin Anfang des Jahres, gehört zu den Highlights des Albums. ...

Mit einer Neuauflage von Titeln, die Eva mit Schramm zwischen 2000 und 2004 produzierte, will sie dem „genialen Musiker und Produzenten“ eine letzte Ehre erweisen. Als Bonustitel hat sie mit „Alibi“ die erste Produktion mit ihm von 1987 ausgewählt. Er fällt stilistisch aus dem Rahmen, genauso wie „Die Erde dreht frei“, ein viersprachiger Reggae, für den sich Eva mit Mc. Kinley Black (USA), Ricardo Moreno (Kuba) und Bernard Mayo (Kongo) hochkarätige Solisten ins Studio holte – seit Monaten im Radio auf Multi Kulti zu hören. „Auch dieser Song“, erzählt sie, „hat mit Mathias zu tun, weil er an der Urversion schon herumbastelte und ihm meine Idee gefiel, den Song mehrsprachig zu singen. Er war immer für alles Neue sehr offen. Das verband uns.“

(Text: Waltraud Heinze, Foto: Ronny Marzok)

 

Berlin, Februar 2007

Massenandrang an der Promenade

Indianer trifft Squaw

"... Da hatte links neben der 'Noch `n Talk'-Moderatorin Maria Moese der Chefindianer der DEFA, Gojko Mitic, Platz genommen und rechts von ihr die Sängerin Eva Kyselka - die Squaw. ... ihr Äußeres, besonders die langen dunklen Haare, erinnern schon ein wenig an die nordamerikanischen Indianerfrauen. Und als es im Gespräch um die Lebensweisheiten der Rothäute ging, konnte auch die Sängerin mitreden. Vor allem aber war sie gekommen, um dem interessierten Publikum einen Einblick in ihr musikalisches Programm zu geben. So bot die Sängerin wunderbare eigene Songs wie 'Der Dinge Sinn', aber auch Nachdichtungen internationaler Hits ('Wenn Gott Dein Nachbar wär'). Viel Beifall für Eva ... "

(Text I. Dittmann)

 

Ausgabe 3/2004 (Dez. 2004/Jan. 2005)

Was lange währt...

"Eingängige Popchansons mit Worldbeat-Einflüssen, romantisch und federleicht vorgetragen von einer markanten Stimme mit hohem Gänsehautfaktor, Gute-Laune-Musik zum Tanzen und Zuhören. Die intelligenten, überwiegend deutschsprachigen Texte erzählen von Abschied und vom Weitergehen, von Liebe und deren Verarbeitung, von Lebenserfahrung. Neben verträumten Balladen stehen einige mitreißend ohrwurmverdächtige Uptempo-Nummern, eine unbeschwerte musikalische Mixtur aus Gitarrenpop mit Afroklängen und Sambarhythmen. Selbst Rio Reisers Klassiker "Der Traum ist aus" gewinnt in einer seltsam beschwingten Reggaeversion neuen Ausdruck. Ein gelungenes, wenn auch sehr spätes Solo-Debüt, das Eva mit ihrer CD "In diesen Tagen" hier vorlegt ..."

(Text: Kai Schmidt)

 

Berlin, Mai 2003

Eva - Liebesdeserteure

"Riesenapplaus gab's am 6. April im Kulturforum für die Berliner Sängerin Eva Kyselka. Sie präsentierte gemeinsam mit Hans Hasso Stahmer (Klavier) und Georg Bachhuber (Cello) alte und neue Soul- und Pop-Chansons. Mit den Songs ihrer neuen CD "Liebesdeserteure" beweist die ausdrucksstarke und stimmgewaltige Künstlerin, dass sie auch aktuelle Trends der Popmusik spielend meistert ..."

(Text: I. Dittmann)

 

 Berlin, 2.4.2003

Frau mit starker Stimme

"Singen ist ihr Leben. Wer einmal ihre sinnlich-betörende Stimme vernahm, ist beeindruckt. Eva Kyselka, eine Sängerin voller Leidenschaft, kann auf eine langjährige internationale Bühnenerfahrung verweisen.

Nach ihrem Gesangstudium an der Weimarer Hochschule für Musik trat sie in den 80er-Jahren in Rockgruppen wie "Elefant" oder "Phonolog Berlin" auf und sorgte für volle Häuser in der DDR und im Ausland. Von ihrer Ausdrucksstärke und Vielseitigkeit sprechen etliche Preise, die sie bei verschiedenen Wettbewerben gewann, wie zum Beispiel beim Pop-Festival in Bregenz (Österreich) 1991. Sie gründete Bands wie "Joy-Venture" und "Sonnenregen" und trat in zahlreichen TV-Shows auf. Von ihrem Können profitieren heute Nachwuchstalente, die sie fördert ..."

 

Das Haupstadtmagazin Nr. 17/2000

"Ihre Grooves verweisen auf die ethnische Musik und dort wiederum auf den Geburtskontinent der Rhythmen: Afrika. Doch mit modernen Sounds und poppigen Melodien, mit ungewöhnlichen Gitarrenstimmungen und einer dem Soul entlehnten Performance tragen Eva Kyselka und ihre Band die Traditionen der Musik in die Gegenwart hinein."

 

Das Berlin-Magazin Nr. 14/1998

"Schon bei ihren bisherigen Konzerten ließ Eva Kyselkas facettenreiche und ausdrucksstarke Stimme die Zuschauer wohlig erschauern. Heute wird ihren leidenschaftlichen und besinnlichen "Songs for the Soul" ein Klangteppich der besonderen Art bereitet: Neben Hans-Hasso Stahmer (p,keyb) wird Sonny Thet mit seinem unverwechselbaren Cello ihre Lieder zwischen Pop, Jazz, Soul und Chanson begleiten und damit die Gänsehaut-Chancen des Publikums verdoppeln."


vom 25.4.1998

Tori Amos aus Berlin

"Ihre Fans nennen sie Berlins Tori Amos: Aber Eva Kyselka hat dennoch einen ganz eigenen Stil ... Von meditativen bis leidenschaftlichen, selbstironischen oder auch melancholischen Balladen reicht ihr Programm "Timbres of Life". Die wandlungsfähige Stimme von Eva Kyselka geht unter die Haut!"